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		<title>musicsupporter.de</title>
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		<description>musicsupporter.de bietet Information und Inspiration für die Kreativkarriere in Musik und Medien!</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 01:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Band im Bild</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/band-im-bild.html</link>
			<description>Was wäre Musik ohne Fotografie? Die Sex Pistols wären vermutlich unbekannt, und die Besetzung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Grundstein für die Rockstarkarriere legen die meisten Bands bereits zu Schulzeiten. Einer fühlt sich zum Sänger geboren, andere bedienen lieber Saiteninstrumente. Fehlt nur noch jemand, der mittrommeln darf. Eine Schulband ist geboren. Blenden wir aber an dieser Stelle die rein musikalische Entwicklung der zukünftigen Stars aus. Irgendwann folgt der Zeitpunkt, an dem sich die junge Band präsentieren möchte, sei es als Konzertbewerbung, in der Tagespresse oder in Form eines Tonträgers. Nur wie? Durch ein Foto! Dummerweise begünstigt meist Vetternwirtschaft die Gründung einer Band, die dadurch aus Individualisten ohne klares Image besteht. Hier einige Ratschläge, wie sie trotzdem ansprechend dargestellt werden können.&nbsp;&nbsp;

<h3>Dynamik</h3>

Oft sind Styling und Auftreten der einzelnen Mitglieder von sehr unterschiedlicher Prägung. Zudem entscheiden die jeweiligen Gene und Lebensformen über die optische Wirkung einer Person. Gerade hier empfiehlt es sich für den Fotografen, auf einen harmonischen und zugleich dynamischen Bildaufbau zu achten. Platziert man beispielsweise eine eher robust gebaute Person sehr vordergründig, so wird ein eher bodenständiger Bandkumpane zwangsläufig schon optisch seiner Stellung beraubt. Wahre Größe zeigt sich bekanntlich im Können, und die Vermittlung von Professionalität ist ja Sinn eines Bandfotos.&nbsp;
&nbsp;&nbsp;
<h3><img src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/Bandfoto3.jpg" alt="Band im Bild" style="PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-RIGHT: 10px; FLOAT: left" title="Band im Bild" height="155" width="233" />Komposition</h3>

Selbst unentdeckte Rockstars verfügen früh über gewisse Allüren ihrer Vorbilder. Eine große Rolle spielt dabei die Instrumentierung innerhalb der Band. Auffallend ist zum Beispiel das extrovertierte Auftreten des Frontmanns. Als Übermittler der verbalen Botschaft einer Band zeichnen ihn meist auch ein ausgeprägtes Ego und Animationstalent aus. Diese Eigenschaften sollten sich im Bandfoto widerspiegeln. Denn mal ehrlich: Wen interessieren schon alle Schlagzeuger von Santana? Eben.

Der Vorwurf, an der Adelung der Sänger sei der Fotograf maßgeblich beteiligt, ist nur teilweise vertretbar. Vielmehr kommt er dem allgemeinen Auffassungsvermögen entgegen, denn man erinnert sich leichter an eine Person als an Dutzende. Der schnelle Zugang zur Band soll ja ermöglicht werden. An dieser Stelle ein kleines Rätsel: Wie heißen die Bandmitglieder von U2? Bono ist keine ausreichende&nbsp;Antwort.&nbsp;
&nbsp;&nbsp;
<h3>Schärfe</h3>

Heben wir also den Frontmann in den Mittelpunkt. Dabei ist nicht zwingend die geometrische Mitte gemeint, sondern vielmehr die optische Anmutung. Ein sehr hilfreiches Mittel bei der Umsetzung ist der Einsatz von selektiver Schärfe (siehe Bild oben). Sie leitet das Auge zwangsläufig zum scharfen Punkt hin und vermittelt gleichzeitig eine räumliche Tiefe. Zudem lassen sich gewisse Schwächen innerhalb der Gruppe gut kaschieren. In der Entwicklung einer Band kommt es durchaus vor, dass sich ein Mitglied nun doch für die seriöse Karriere entscheidet. Handelt es sich nicht gerade um den Frontmann und somit das Aushängeschild der Band, kann das Foto auch bei wechselnder Besetzung oftmals weiterverwendet werden - ein weiterer Vorteil der selektiven Schärfe.&nbsp;&nbsp;

<h3><img src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/Bandfoto2.jpg" alt="Perspektivenwechsel" style="PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-LEFT: 10px; FLOAT: right" title="Perspektivenwechsel" height="250" width="250" />Perspektive</h3>

Ein weiteres Stilmittel und zugleich imageprägend ist die Wahl der Perspektive. Im Wesentlichen können dem Konsumenten drei Sichtweisen zugemutet werden. Die Frontalperspektive unterstreicht eher den bodenständigen Charakter, da sich die Band dem Betrachter auf gleicher Augenhöhe präsentiert (Jungs von nebenan). Die Vogelperspektive hebt den Betrachter wiederum über die Band, was zum einen tendenziell eine Unschuld und Leichtigkeit unterstreicht, zum anderen Platz für Interpretationen lässt (etwa Understatement, stille Wasser sind tief). Die Froschperspektive ist die protzige Variante der Darstellung einer Band. Die Künstler blicken auf einen herab, demonstrieren Selbstbewusstsein und Dominanz. Bescheidenheit soll diese Art jedenfalls nicht vermitteln (siehe Porträts von Hip-Hop-Künstlern und New-Metal-Bands). Meist ergibt sich die Wahl der Perspektive schon durch das Motiv. Es ist nicht gerade von Vorteil, eine in einem blühenden Kornfeld sitzende Studentenband mit friedlicher Aussage aus der Froschperspektive zu fotografieren. In diesem Sinne: auf zu neuen Perspektiven!
<hr><h4><span style="COLOR: #00baff">Der Autor</span></h4>]]></content:encoded>
			<category>Bild</category>
			<category>Know-How</category>
			<category>Top Thema</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Momente für Talente</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/momente-fuer-talente.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: die Internet-Initiative &quot;Junge Fotografie&quot;. Geo.de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.geo.de/GEO/fotografie/junge-fotografie/50925.html _blank external-link-new-window "Geo.de"><a href="http://www.geo.de/GEO/fotografie/junge-fotografie/50925.html" target="_blank" >www.geo.de/GEO/fotografie/junge-fotografie/50925.html</a></link>]]></content:encoded>
			<category>Bild</category>
			<category>Weblink</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Fotosammlung für alle</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/fotosammlung-fuer-alle.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: die Foto-Community Piqs.de. Alle Fotos der Bilddatenbank...</description>
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			<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:07:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Der Trick mit dem perfekten Blick</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/der-trick-mit-dem-perfekten-blick.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: ein Interview mit Peter Lindbergh. Spiegel-Online hat den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709747,00.html _blank external-link-new-window "Spiegel-Online"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709747,00.html" target="_blank" >www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709747,00.html</a></link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bilder sagen mehr als Worte</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/bilder-sagen-mehr-als-worte.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: die Foto-Interview-Reihe &quot;Sagen Sie jetzt nichts&quot;. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/32 _blank external-link-new-window "SZ Magazin"><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/32" target="_blank" >sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/32</a></link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Formidable Fotokunst</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/formidable-fotokunst.html</link>
			<description>Kreativbuchtipp (4): &quot;Blickfang - Deutschlands beste Fotografen 2010&quot;. Das großformatige Kompendium...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Was es ist:&nbsp;</b>Der edle und&nbsp;großformatige (25&nbsp;mal 32 Zentimeter) Sammelband bietet eine umfangreiche und hochwertige Auswahl der derzeit besten Fotografen Deutschlands. Deren Werke, von Mode und Beauty über Landschaften und Stillleben bis zur Werbe- und Food-Fotografie, machen das 704-seitige Kompendium zu einem höchst&nbsp;ästhetischen Bilderbücher.&nbsp;Und zu einem begehrten Objekt für Sammler.&nbsp;So sind die Bände 1&nbsp;und 2 aus den Jahren 2008 und 2009 bereits vergriffen. Herausgeber&nbsp;ist der Hamburger Norman Beckmann (Norman Beckmann Verlag &amp; Design).&nbsp;&nbsp;&nbsp;

<b>Wer es liest:</b> Eigentlich müsste es an dieser Stelle&nbsp;&quot;Wer es sich ansieht&quot; heißen. Denn das Bild-Text-Verhältnis des Wälzers ist selbstverständlich erdrückend. Angesprochen fühlen sollte sich jeder, der sich für professionelle Fotografie interessiert oder als Fotograf Inspiration sucht. Natürlich auch Art-Buyer, Art-Direktoren, Redakteure und Werbekunden.&nbsp;Schon aus beruflichen Gründen. Denn was hier zu&nbsp;bestaunen ist,&nbsp;ist das Non-plus-ultra der kreativen Fotokunst. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 

<b>Was schön ist:</b>&nbsp;Die Bilder sind gut gedruckt. Ergänzt wird die Hochglanzbilderschau (jeder Fotograf bekommt eine, zwei oder drei Doppelseiten) durch ein paar Interviews, unter anderen mit&nbsp;Kristian Schuller, bekannt aus der Jury von &quot;Germany's Next Topmodel&quot;. Darin sowie in den redaktionellen Beiträgen&nbsp;zur&nbsp;Einleitung erfährt der Leser Wissenswertes über die Arbeit&nbsp;eines Fotografen,&nbsp;den Stand der Fotografie im Jahr 2010&nbsp;und die Entwicklung des Marktes.&nbsp; 

<b>Was schade ist:</b> Leider sind die Informationen zu den&nbsp;einzelnen Bildern arg knapp gehalten.&nbsp;Lediglich Name,&nbsp;Kontaktdaten und Schwerpunkte des Fotografen sind aufgeführt. Wer mehr über das Werk oder den&nbsp;Kreativen erfahren möchte,&nbsp;wird ins Internet verwiesen.&nbsp;Die Index-Suche ist nur nach&nbsp;den Namen der Fotografen möglich, nicht nach Genre oder&nbsp;Herkunft.&nbsp;
<hr><em><link http://www.amazon.de/Blickfang-Deutschlands-beste-Fotografen-2010/dp/3939028207/ref=sr_1_12?ie=UTF8&s=books&qid=1277840308&sr=1-12 _blank external-link-new-window "Amazon.de">Blickfang. Deutschlands beste Fotografen</link>, Norman Beckmann Verlag &amp; Design, 6. Juli 2010, Deutsch, gebundene Ausgabe, 704 Seiten, ISBN 978-3939028208, 44,90 Euro</em><hr><img width="577" src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/sven_glage_72dpi.jpg" alt="Sven Glage" height="444" style="PADDING-RIGHT: 10px; PADDING-BOTTOM: 20px" title="Sven Glage" /><p><img width="577" src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/mert_dueruemoglu_72dpi.jpg" alt="Mert Dürümoglu" height="445" style="PADDING-RIGHT: 10px; PADDING-BOTTOM: 20px" title="Mert Dürümoglu" /></p><p><img width="577" src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/maak_roberts_72dpi.jpg" alt="Maak Roberts" height="430" style="PADDING-RIGHT: 10px; PADDING-BOTTOM: 5px" title="Maak Roberts" /></p><p></p>]]></content:encoded>
			<category>Bild</category>
			<category>Feature</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Die schönsten Urlaubsfotos</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/die-schoensten-urlaubsfotos.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: der Fotowettbewerb von sueddeutsche.de. Bis zum 24....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.sueddeutsche.de/thema/Fotowettbewerb_2010 _blank external-link-new-window "sueddeutsche.de"><a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Fotowettbewerb_2010" target="_blank" >www.sueddeutsche.de/thema/Fotowettbewerb_2010</a></link>]]></content:encoded>
			<category>Bild</category>
			<category>Weblink</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Frau mit dem großen Ortschatz</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/die-frau-mit-dem-grossen-ortschatz.html</link>
			<description>Für die einen ist es ein ehemaliges Stromumspannwerk – für die anderen die vielleicht beste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Autohersteller möchte sein neues Modell in einem unvergesslichen Ambiente vorstellen. Eine Rockband sucht für ein Musikvideo eine heruntergekommene Industriekulisse. Ein Kosmetikhersteller will den Werbespot für eine neue Produktserie in einer Oase von Orchideen drehen. So oder so ähnlich klingen die Anfragen von Susanne Madées Kunden. Als Locationscout kümmert sie sich darum, dass der Kunde bekommt, was er sucht – im Idealfall handelt es sich um einen Geheimtipp.

Am Tag des Interviews besichtigt sie für ein Fotoshooting die Spannwerk-Studios im Englischen Garten in München. Insbesondere das 1.000 Quadratmeter umfassende Außengelände fasziniert sie. Backsteingebäude mit Graffitis, Eisenstangen, Tonnen und zahllose Schilder mit der Aufschrift &quot;Achtung! Lebensgefahr!&quot; inspirieren sie. Sebastian Schloemp zeigt ihr das Grundstück, er selbst betreibt und vermietet im Inneren des Hauptgebäudes ein Fotostudio und einen Raum für Veranstaltungen. &quot;Hier warst du noch nie&quot;, sagt Susanne und lacht. &quot;Der Ort ist perfekt, kaum jemand kennt diesen Platz.&quot; Sebastian Schloemp ist durch Zufall auf die Ruine gestoßen. Beim Spazierengehen mit seinem schwarzen Hund &quot;Schaf&quot; entdeckte der selbstständige Beauty-Fotograf den Platz und entschied sich schnell dazu, das Hauptgebäude zu mieten. 1986 war das ehemalige Spannwerk zuletzt in Betrieb, seitdem stand es leer. 2009 füllte es der 34-Jährige mit Leben. Inzwischen&nbsp;wird es nicht mehr vermietet. Spannende&nbsp;Orte sind nichts für die Ewigkeit.

<img src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/Locationscout_Spannwerk1.jpg" alt="Ehemaliges Stromumspannwerk" style="PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-RIGHT: 10px; FLOAT: left" title="Ehemaliges Stromumspannwerk" height="188" width="250" />Einen Ort für ein Fotoshooting zu finden, fällt Susanne leichter als einen Ort für eine Veranstaltung aufzuspüren. Für das Shooting braucht sie keine feuerpolizeiliche Begehung, keine Mindestanzahl Feuerlöscher und kein aufwendiges Catering. &quot;Bei einem Fotoshooting ist das alles einfacher, für genügend Geld vermietet fast jeder alles.&quot; Meistens spielt Geld bei Susannes großen Kunden eine untergeordnete Rolle. Ihre Kunden schätzen sie für ihre Insider-Tipps, dafür klettert sie gelegentlich auch in unterirdische Bachbetten und schmuddelige Kellerräume. Alleine in Deutschland kennt sie zahlreiche verrückte Plätze für Werbespots, Shootings und Veranstaltungen: das frühere Kesselhaus eines Eisenbahnwerks in München, der ehemalige U3-Bahnhof Potsdamer Platz oder auch das denkmalgeschützte Meilenwerk, Europas größtes Straßenbahndepot, in Berlin. In Düsseldorf das stylische Lofthaus oder die Turbinenhalle der Stadtwerke, diverse Zechen im Ruhrgebiet, das Orth-Haus in Bonn oder die neu eröffnete Villa Köln aus der Gründerzeit. Das Kulturuniversum &quot;Mueller Meyer Schulze&quot; in Hamburg oder auch der Eventspeicher U4 in der Hansestadt. Auf Orte wie diese stößt sie durch Eigenrecherche, durch Tipps von Kollegen oder durch Stadtmagazine.&nbsp;&nbsp;&nbsp;

<h3>&quot;Praxiserfahrung ist das A und O&quot;</h3>

Charakterliche Voraussetzungen für den Job seien &quot;Neugier, Kreativität, Kommunikationsfreude, Reisebereitschaft, Orts- und Fremdsprachenkenntnisse&quot;, erklärt sie. Susanne selbst spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch und besuchte als &quot;Travel Maniac&quot; mehr als 50 Länder. Den Schritt in die Selbstständigkeit empfiehlt sie erst nach etwa zehn Jahren Berufserfahrung in Agenturen. Hier bekommt der Anfänger das nötige Know-how, Ortskenntnisse und vor allem Kontakte. Netzwerk-Arbeit betreibt sie auf allen Ebenen, gerade auch im Internet. So ist auch der Spannwerk-Studiobetreiber Sebastian Schloemp über die Xing-Gruppe &quot;Best Locations Germany&quot; auf sie aufmerksam geworden und hat für sich geworben. 

<img src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/Locationscout_Spannwerk2.jpg" alt="Ehemaliges Stromumspannwerk" style="PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-LEFT: 10px; FLOAT: right" title="Ehemaliges Stromumspannwerk" height="176" width="235" />Besonders wichtig am Anfang sei es, in mehreren Praktika in verschieden ausgerichteten Event-Agenturen zu lernen, denn der Locationscout ist häufig Teil des Eventmanagers. Neben dem Auffinden von besonderen Kulissen wird Susanne in der Regel auch mit der Durchführung der dazugehörenden Veranstaltung beauftragt. &quot;Vor zwanzig Jahren gab es noch keine Ausbildung zum Eventmanager, das Berufsbild wurde erst um die Jahrtausendwende richtig bekannt. Ich habe mir noch alles nach dem Learning-by-doing-Prinzip angeeignet, durch hören, sehen, tun und lernen. Heute würde ich Berufsanfängern in diesem Bereich unbedingt ein berufsbegleitendes Studium oder eine Ausbildung empfehlen, Praxiserfahrung ist das A und O.&quot; Wer den Job machen möchte, sollte sich auf &quot;ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Überstunden und Wochenendarbeit&quot; einstellen. &quot;Das alles kann man an keiner Uni lernen. Und nur weil man als junger Mensch drei Partys organisiert hat, ist man noch kein Event-Manager&quot;, schmunzelt sie.
<hr><h3>Kurzinfo:&nbsp;Susanne Madée </h3><p>&nbsp;</p><ul><li>geb. 1969 in Essen</li><li>1985 bis 1987: Diplom, staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin IHK, Bénédict School of Languages, Darmstadt</li><li>1987 bis 1989: Assistentin der Geschäftsleitung, Lee Cooper Group, Dreieich</li><li>1990 bis 1992: Assistant to Creative Director, Lancaster Group, Wiesbaden</li><li>1992 bis 1993: Marketingleiterin, Incentive Congress Journal, Hofheim/Ts.</li><li>1993 bis 1994: Abteilungsleiterin, Corporate Events Club Montée, Freilassing</li><li>1995 bis 1999: Abteilungsleiterin, Incentives &amp; Events, Fiala Incentives, Salzburg</li><li>seit 1999: Freelancer, Event &amp; Incentives, Projektleiterin, Locationscout, Undercover Agents, München</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Bild</category>
			<category>Feature</category>
			<category>Top Thema</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ratschläge für Reisefotografen</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/ratschlaege-fuer-reisefotografen.html</link>
			<description>Samstag ist Bildtag. Unser Weblink heute: Tipps für Reisefotografen. Der Fotograf Reinhard Eisele...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,706865,00.html _blank external-link-new-window "Spiegel-Online"><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,706865,00.html" target="_blank" >www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,706865,00.html</a></link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Vom Chemiker zum Knipser (2)</title>
			<link>http://www.musicsupporter.de/bild/artikel/beitrag/vom-chemiker-zum-knipser-2.html</link>
			<description>Heute fotografiert fast jeder. Vor 200 Jahren war das anders, da stand die Erfindung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einer der glamourösesten Berufe unserer Zeit ist vermeintlich der des Fotografen. Braungebrannte Surfertypen fotografieren leicht bekleidete Models am Strand, verdienen scheinbar per Knopfdruck ihr Geld und prägen einen Großteil unseres visuellen Empfindens. So weit die allgemeine Annahme. Dahinter steckt freilich viel mehr: Dass wir uns heute dem schnellen Klick auf der Jagd nach Promis oder Modetrends widmen können, verdanken wir einigen Pionieren, die alles andere als Paparazzo- oder Lifestyle-Knipser waren, wie ihr in Teil zwei unserer Serie über die Geschichte der Fotografie erfahrt.&nbsp;&nbsp; 
<br />In wissenschaftlicher Präzision wurde in meist stunden-, teilweise tagelanger Geduldsarbeit ein Lichtbild erstellt. Digitale Technik war noch nicht erfunden, weshalb die Ursprünge der Fotografie im chemischen Labor zu finden sind.

Die erste offiziell betitelte Fotografie stammt aus dem Jahre 1826, erstellt von Joseph Nicéphore Niépce, der schon einige Jahre zuvor gemeinsam mit seinem Kollegen Louis Jaques Mandé Daguerre mit der &quot;Camera Obscura&quot; experimentierte.

Daguerre wiederum nimmt in den Geschichtsbüchern einen entscheidenden Platz ein, da er als Erfinder der Daguerreotypie gilt. Im Gegensatz zu Niepcé, der eine Asphaltplatte belichtete, verwendete Daguerre eine mit Jod bedampfte Silberplatte. Per Zufall entdeckte er, als er eine belichtete Platte in seinen Chemikalienschrank stellte, dass irgendeine Chemikalie das latente Bild sichtbar machen konnte. Nach ettlichen Versuchen war klar, dass diese Substanz das hochgiftige Quecksilber in aufgedampftem Zustand war. Das war 1837, als durch diese Methode die ersten fotochemischen Entwicklungen durch Daguerre vollzogen wurden.

<img src="http://www.musicsupporter.de/fileadmin/data-ms/bilder/photo2.jpg" alt="Filmrolle" style="PADDING-BOTTOM: 5px; PADDING-RIGHT: 10px; FLOAT: left" title="Filmrolle" height="129" width="225" />In den Folgejahren beschäftigten sich weitere Wissenschaftler mit den Erfindungen von Niepcé und Daguerre, den vermutlich wichtigsten Meilenstein setzte aber ein junger Amerikaner im Jahr 1887: George Eastman. 

Eastman war in erster Linie Bankangestellter und weniger Wissenschaftler, und es war vermutlich sein ausgeprägter Geschäftssinn, der der Fotografie zu ihrem Durchbruch verhalf. Sein Ziel war es, aus der nur wenigen Personen vorbehaltenen Geheimwissenschaft ein Allgemeingut zu schaffen. Gemeinsam mit dem Kamerahersteller Walker arbeitete er an einem Konzept für eine preisgünstige Kompaktkamera für Jedermann. Gleichzeitig erwarb er das Patent für Rollfilme auf Papierbasis, so dass schließlich im Jahr 1888 unter dem Namen KODAK die erste massentaugliche Fotokamera auf den Markt kam - die Grundlage zur analogen Rollfilmfotografie war geschaffen.

Was wir heute unter Marketing verstehen, beherzigte auch Eastman, denn er wusste: Um sich auf dem Markt etablieren zu können, brauchte er einen Namen, der in beinahe allen Sprachen gleich lautete und kurz und leicht auszusprechen war. Das Ergebnis lautete: KODAK. Somit begann das goldene Zeitalter der (Amateur-) Fotografie 1888.
<hr><p><em>Mehr erfahrt ihr im dritten Teil unsere Serie. In Kürze hier auf musicsupporter.de.</em></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
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